SERBISCH ORTHODOXER JUGENDVEREIN INNSBRUCK

SPOJI

INNSBRUCK: Humanitäres Monodrama „Die Brücke über die Drina“ zugunsten von kranken Kindern in Tirol und armutsbetroffenen Familien am Balkan

Am Sonntag, den 8. Mai 2022, organisierte der Serbisch Orthodoxe Jugendverein Innsbruck – SPOJI in Innsbruck das humanitäre Monodrama „Die Brücke über die Drina“ in Ausführung eines der bekanntesten Schauspieler und Produzenten am Balkan, Herrn Tihomir Stanić. Das wegen der Corona-Pandemie seit 15. März 2020 zweimal verschobene Stück wurde nach über zwei Jahren endlich vor dem Publikum in Innsbruck und Tirol aufgeführt, wobei einige der Gäste sogar aus Wien, Salzburg, München und Mailand angereist sind. Der Reinerlös dieses Monodramas kommt armutsbetroffenen Großfamilien am Balkan sowie kranken Kindern in Tirol zugute. Dank eines großen Herzens, das alle Gäste gezeigt habe, kam am Ende eine humanitäre Summe von 2.368,70 Euro zusammen, wofür wir von Herzen im Namen aller dankbar sind, denen SPOJI in seinen Hilfsaktionen hilft.

In den Räumlichkeiten des ÖGB Tirol in Innsbruck wurde das Monodrama „Die Brücke über die Drina“ nach dem Roman unseres Nobelpreisträgers Ivo Andrić gespielt. Tihomir Stanić spielt dieses Monodrama seit 21 Jahren und war erstmals in diesem Teil Österreichs zu Gast, wo er es in der Rolle des Ivo Andrić meisterhaft spielte. Es gelang ihm, vielen im Saal Emotionen zu vermitteln, so dass sie während des Stücks viele weinten. Nach dem Monodrama erzählte er allen Anwesenden von sich und seinem Leben und beruflichen Weg und verknüpfte diesen Teil mit Rezitationen von Liedern unserer berühmten Dichter wie Ljubomir Simović, Duško Radović, Branko Ćopić und Brana Crnčević.

In der Rolle des Moderators war Mag. Vladimir Vlajić, einer der Gründer und Vorstandsmitglied von SPOJI, während Filip Vlajić, diplomierter Übersetzer und Dolmetscher, Präsident von SPOJI und einer der Gründer, Bernhard Höfler, Vorsitzender der FSG Tirol und Kommerratsvorstand der Arbeiterkammer Tirol, sowie Betriebsrat Oliver Ranisavljević, Funktionär der FSG Tirol, der Präsident des Dachverbandes der Serben in Tirol und stellvertretender Präsident von SPOJI, ein paar Worte an das Publikum richteten.

Unter den Ehrengästen waren Bernhard Höfler, Pater Aleksandar Stolić, serbisch-orthodoxer Pfarrer Innsbrucks, Mitglieder des Vorstandes der Serbisch Orthodoxen Kirche Innsbruck, Frau Djuja Bećirević Tešanović, Vorstandsmitglied der Arbeiterkammer Salzburg, Ehrenmitglied von SPOJI und Gemeinderatsmitglied Salzburgs a.D., Vertreter des Bayerisch Serbischen Akademischen Forums aus München, Vertreter der Assoziation serbischer Studierender in Österreich, Vertreter des KSK „Petar Kočić – Zmijanje“ aus Fügen, Boško Vasilić, Inhaber des Leckerland Imbiss, Goran Spasojević, Vertreter von Tesla-edv, Vertreter des Hotels und Gasthofs Dollinger aus Innsbruck und Vertreter des Unternehmens VFM2-Group.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen für die große Unterstützung, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, diesen humanitären Theaterabend erfolgreich umzusetzen, und er war eine der erfolgreichsten Veranstaltungen dieser Art von SPOJI , sowohl in Bezug auf die Besucherzahl als auch auf die Höhe der gesammelten Spenden:

  • Fraktion der Sozialdemokratischen Gewerkschafter Tirols / FSG TIROL
  • Serbisch Orthodoxe Kirche Innsbruck
  • Vertretung der Republika Srpska in Österreich
  • SNOOPY GRILL aus Rum
  • TESLA-edv aus Innsbruck
  • LECKERLAND IMBISS aus Innsbruck
  • HOTEL & GASTHOF DOLLINGER aus Innsbruck
  • VFM2-Group aus Serbien

 

Wir danken auch unserem Freund Tihomir Stanić von ganzem Herzen, der diese Aufführung in Innsbruck trotz zweijähriger Aufschiebung und der Verschiebung seiner Dreharbeiten in Serbien an diesem Wochenende nicht aufgegeben hat. Er war im März 2014 zum ersten Mal bei uns zu Gast in Innsbruck als wir den Ersten Runden Tisch zu Diana Budisavljević im Stadtarchiv Innsbruck organisierten, im September desselben Jahres begann er mit den Dreharbeiten seines Spielfilms über Diana Budisavljević in Innsbruck, wobei wir aufrichtig hoffen ihn bald wieder in unserer Stadt willkommen heißen zu können!

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